Rezension: Hilfe, ein Spiegelbill

Hilfe, ein Spiegelbill“ ist ein witziges Buch.

In diesem Buch geht es darum, dass Silas bemerkt, dass sein Spiegelbild in Wirklichkeit gar kein Spiegelbild ist, sondern ein Spiegelbill. Der Spiegelbill heißt Salis. Er arbeitet in der Spiegelbill-Kommandozentrale, wo er vor einem Monitor alle Bewegungen von nachahmen muss, die Silas vor Sachen wie Pfützen, Brillen und anderen Dingen, in denen  man sich spiegelt, tut.

Am ersten Tag, an dem sich die beiden kennen lernen, wechseln Silas und Salis ihre Aufgaben. Silas geht für einen Tag in die Spiegelbill-Kommandozentrale und Salis geht für einen Tag ins Ferienprogramm, wo er ganz schön viel Unordnung anstellt…

Silas ist am Anfang eher ein ruhiger Typ, doch Salis sein Leben auf den Kopf gestellt hat, muss er sich ein wenig verändert. Salis ist nämlich ein recht wilder Spiegelbill. Am Anfang finde ich Silas etwas schüchtern, doch am Ende ist er eigentlich genauso mutig wie Salis. Es gefällt mir gut, dass Silas immer mutiger wird.

Das Ferienprogramm klingt gut. Nur das Kletterpark-Programm finde ich wie Silas eher nicht so toll.

Man kann sich alles gut vorstellen, auch wenn das mit dem Spiegelbill wahrscheinlich nicht stimmt. Aber das was Silas erlebt, kennen wahrscheinlich viele Kinder, z.B. dass man in eine Schul-AG neu rein kommt und keinen kennt.

An dem Buch hat mir besonders gut gefallen, dass die beiden für einen Tag die Positionen gewechselt haben. Wenn es einen Spiegelbill geben würde, würde ich das gerne auch mal für einen Tag ausprobieren.

Die Bilder in dem Buch fand ich auch sehr gut. Sie gefallen mir einfach.

Kinderbuch: Hilfe, ein Spiegelbill

Hilfe, ein Spiegelbill von Heike Abidi, illustriert von Meinhard Berger, Hummelburg, ISBN: 978-3-7478-0011-9, 10,99€

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